Pressestimmen
„Trumpf indes waren Chor und Orchester. Was Dirigent Henning Ehlert aus dem Graben zauberte, war wohlklingend und punktgenau mit der Bühne abgestimmt: selbst kleine Tempounterschiede, die es zwischen den Sängern in den Duetten mal gab, fing er fast unmerklichauf. Bisweilen schnurrten die Crescendo-Wellen, als hätte Kollege Rossini seine Finger im Spiel.“
L’elisir d’amore: Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 22.09.25
„Das Sinfonieorchester Münster bleibt der einfallsreichen Partitur nichts schuldig. Zwischen Wagnerrausch und innigem Naturton folgt das Orchester Ehlert willig und flexibel, lässt es an den richtigen Stellen ordentlich krachen und nimmt sich angenehm zurück, wenn die Sänger im Vordergrund sein sollen. Für das 1910 […] uraufgeführte Werk ist das Theater Münster zwar eigentlich zu klein, aber das merkt man nicht, wenn die Klangmassen so gut kontrolliert werden.“
Königskinder: Uwe Friedrich, OPER!, 09.11.24
„Gut, dass es Henning Ehlert gibt. Mit dem Sinfonieorchester Münster setzt Münsters Kapellmeister ein Gegengewicht zur wuchtigen Partitur, indem die leisen, nachdenklichen Momente betont. Das Publikum lässt sich von ihm und allen Beteiligten betören und in die Märchenwelt entführen.“
Königskinder: Christoph Schulte im Walde und Thomas Hilgemeier, theaterpur.net,16.10.24
„Münsters Erster Kapellmeister Henning Ehlert entfaltet mit dem Sinfonieorchester alle Farben der formal an Wagner geschulten Humperdinck-Musik, seien es die Bläserfacetten, die die Zauberkräfte des Brots illustrieren, sei es der feine Streicherflor für Liebes- und Erinnerungsmomente; großartig die Frosttöne im Vorspiel des dritten Akts.“
Königskinder: Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 13.10.24
„Henning Ehlert, der sich das Stück ausdrücklich gewünscht hatte, fand mit Nachdruck und Kraft zu den unzählbaren Klangschönheiten Humperdincks. Neben den Kontrasten von Waldpoesie in der wärmenden und später eiskalten Jahreszeit zum derben Volksfest […] war das Sinfonieorchester Münster schwelgendes, lauschendes und beglückendes Fundament das Abends.“
Königskinder: Roland H. Dippel, nmz-Musikzeitung, 24.10.24
„Ähnlich herzlich dankte das Publikumdem Sinfonieorchester Münster und Dirigent Henning Ehlert, die im Orchestergraben zugleich ein fabelhaftes Sinfoniekonzert liefern.“
Eroica/Sacre: Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 26.02.24
„Am Pult des Sinfonieorchesters Münster unterstützte der Erste Kapellmeister Henning Ehlert gefühlvoll das Regiekonzept, kostete die Gegensätze in Verdis Musik voll aus, begleitete Parlandos pianissimo und drehte bei den Tutti voll auf, ohne die Sängerinnen und Sänger jemals zuzudecken.“
Rigoletto: Hanns Butterhof, IOCO, 04.03.23
„[…] schon die ersten Töne aus dem Orchestergraben, das sorgfältig abgetönte Fluchmotiv der Blechbläser, weckten eine Erwartung an den Abend, die der neue Erste Kapellmeister Henning Ehlert mit dem Sinfonieorchester Münster durchweg einlöste: Drei Opernakte lang boten sie klangliche Finessen, wie man sie eher vom späten Verdi gewohnt ist als in diesem ersten Erfolgsstück aus seiner mittleren Zeit. Welch ein grandioser Kontrast etwa zwischen den luftigen Einleitungstakten zur großen Gilda-Arie und der düsteren Atmosphäre des dritten Akts. Und in den Chor-Auftritten, […] ließ Ehlert die schmetternden Tutti nicht zum Scheppern verkommen.“
Rigoletto: Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 20.02.23
„Und zum anderen, weil die spektakuläre Musik des letzten Bühnenwerks des Klangschmieds Schreker spektakulär gut interpretiert wurde […] – zwei Stunden Musik ohne Langeweile.
Bewundernswert ist die delikate Instrumentation der Partitur. […] dieses musikalische Feuerwerk kompositorischer Virtuosität versteht das Sinfonieorchester Münster unter der Leitung von Henning Ehlert zu einem gleichermaßen transparenten wie glitzernden Klangfluss zu gestalten.“
Der Schmied von Gent: Oliver Class, Opern.news, 23.10.23
„Wer die Gelegenheit in Münster nutzen möchte, kann dort eine musikalisch sehr gelungene Produktion erleben. Das Orchester wird unter der Leitung von Henning Ehlert der anspruchsvollen Partitur voll gerecht. Viele sehr offen liegende Passagen etwa der Holzbläser kommen sehr gut zur Geltung. […] Alle Beteiligten artikulieren den Text besonders klar verständlich und scheinen ohne Mühe über das Orchester zu kommen.“
Der Schmied von Gent: Dr. Jan Kampmeier, Klassik.com, 23.10.23
„Musikalisch beweist Franz Schrekers letzte Oper Großformat – dank des Sensoriums von Kapellmeister Henning Ehlert und des Sinfonieorchesters Münster für Schrekers Selbstparodien seines früheren Stils. […] Wie das Schmiedehandwerk der Titelfigur gebietet, überwiegen in der Partitur deftiges Blech und heftige Perkussion. Henning Ehlert entlässt diese mit dem Sinfonieorchester Münster unter vernehmlichem Augenzwinkern aus dem Graben. Überdies nimmt das Sensorium von Kapellmeister und Klangkörper für Schrekers Selbstparodien seines früheren Stils in den Sphären des Himmels und der Hölle für sich ein.“
Der Schmied von Gent: Michael Kaminski, concerti.de, 23.10.23
„Der starke Premierenapplaus […] galt gewiss der imposanten Hingabe all der beteiligten Musiker auf der Bühne und im Orchestergraben: Dort hielt Dirigent Henning Ehlert alle Fäden souverän in der Hand und wurde der orchestralen Kleinteiligkeit des Stücks mit Liebe zum Detail gerecht – fabelhaft etwa gelangen die kuriosen Fugato-Passagen. Und sobald Schreker die eher harte Klangsprache zu fließenden Lyrismen verwandelt, beispielhaft beim Erscheinen der Heiligen Familie im zweiten Akt, zeigt das Sinfonieorchester Münster seine ganze Sensibilität.“
Der Schmied von Gent: Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 22.10.23
„Mit einem Programm aus Kostproben beliebter Klassiker, interessanten neuen Adaptionen sowie Bearbeitungen von Weihnachtsliedern fand […] im ausverkauften Theater Münster das erste von fünf Weihnachtskonzerten statt. […] Insgesamt gab es zwei Stunden beste Unterhaltung, an der der erste Kapellmeister und stellvertretende Generalmusikdirektor des Orchesters, der gleichermaßen exzellente Dirigent wie Conférencier Henning Ehlert, einen ganz besonderen Anteil hatte. […] …am Ende völlig zu Recht langanhaltende stehende Ovationen für die Gesamtleistung aller Beteiligten.“
Weihnachtskonzert: Ulrich K. Koppel, Westfälische Nachrichten, 21.12.25
„Wenn dann noch ein Dirigent wie Henning Ehlert am Pult steht, der jede kleinste Nuance der Violine haargenau mit dem Orchester verwebt, ist alles perfekt. […]
Nach der Pause dann der imaginäre Gang durch […] Modest Mussorgskys berühmte „Bilder einer Ausstellung“ in Maurice Ravels großer Orchesterfassung. Ein weiteres Mal an diesem Abend spitzte man die Ohren, denn Henning Ehlert investierte auch hier viel, viel Arbeit an Details, an schlüssigen dynamischen Abstufungen und brillanten Orchesterfarben durch alle Instrumentengruppen hindurch. Fabelhaft das Holz, feierlich das Blech, in jedem Augenblick spannungsvoll und akkurat die Streicher. Zehn ganz unterschiedliche Bilder also, versammelt in einem Raum unter einem großen Bogen.“
4. Sinfoniekonzert: Christoph Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten, 14.12.23
„Das kann man von César Francks d-Moll-Sinfonie sicher nicht behaupten. Zu diesem Spätwerk des Komponisten scheint Dirigent Henning Ehlert eine innige Beziehung zu haben. Jedenfalls klang seine Interpretation wie aus einem Guss, mit fein abgestufter Dynamik und ausgezeichnet sich mischenden Klangfarben. […] Und Franck – mit ihm Henning Ehlert, Münsters neuer Erster Kapellmeister – beweist seine Meisterschaft im Verweben ganz unterschiedlicher Themen, die am Ende, im großen Finale, noch einmal ihre glanzvollen Auftritte bekommen.
Weniger glanzvoll endet „Le chasseur maudit“, […] mit dem Henning Ehlert den Konzertabend begann. […] Programmmusik, wenn man so will – aber vom Feinsten.“
4. Sinfoniekonzert: Christoph Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten, 01.12.22